Technik und Betrieb

Was unter der Haube passiert

NMB-ERP ist ein ERP-System auf Basis von ERPNext, das wir um eigene Module erweitern und in einem deutschen Rechenzentrum betreiben. ERPNext ist ein quelloffenes ERP-System unter der GNU General Public License v3; darunter liegt das Frappe Framework, eine vollständige Entwicklungsplattform. Diese Seite ist für alle, die es genauer wissen wollen: wie Ihre Instanz betrieben wird, wie Änderungen zu Ihnen kommen und wo wir uns von Frappe Cloud unterscheiden. Für den Überblick genügt die Startseite.

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Fakten auf einen Blick

Das Blatt für Ihre Prüfung

Bevor ein Unternehmer unterschreibt, lässt er meistens jemanden darüber schauen: den Steuerberater, den IT-Dienstleister, den Datenschutzbeauftragten. Deren Fragen sind immer dieselben. Hier stehen die Antworten in einer Tabelle, der Rest der Seite erklärt, wie diese Werte zustande kommen.

Merkmal Was bei uns gilt
SoftwareERPNext auf dem Frappe-Framework. Anpassungen liegen als Custom-App daneben, nicht im Standard.
BetriebDeutsches Rechenzentrum, Vertragspartner ist eine deutsche Gesellschaft.
ZertifikateISO 27001 und BSI-C5-Testat. Auditbericht auf Anfrage.
TrennungRegular: geteilte Bench mit anderen Betrieben. Dedicated: eigene Umgebung ohne fremde Mandanten.
Verfügbarkeit99,9 % je Instanz im Monatsmittel, ausgenommen angekündigte Wartung. Für Dedicated XL auf Anfrage Premium Plus (hochverfügbar) mit 99,95 %.
SicherungTäglich, 30 Tage Aufbewahrung, regelmäßig auf Wiederherstellbarkeit getestet.
WiederherstellungTypisch unter einer Stunde bei Regular, unter zwei Stunden bei Dedicated.
ReaktionszeitenVier Stunden bei kritischen Störungen, ein Arbeitstag bei hoher Priorität, Mo bis Fr von 9 bis 17 Uhr. Reaktion rund um die Uhr auf Anfrage.
UpdatesRegular typischerweise einmal im Monat, außerhalb der Geschäftszeiten, dokumentiert mit Release-Notes. Dedicated nach Absprache mit Ihnen.
Vor jedem UpdateTest in einer Preproduktionsumgebung gegen eine aktuelle Kopie Ihrer Daten, dazu ein Snapshot als Rücksprungpunkt.
ÜberwachungCPU, Speicher, Netzwerk und Anwendung durchgehend im Monitoring.
AuftragsverarbeitungVertrag nach Art. 28 DSGVO, als fertiger Entwurf beim Angebot.
SchnittstellenREST-API, Webhooks, n8n, AD/LDAP (Dedicated), Drucken vor Ort (Dedicated), DATEV-Export, E-Rechnung, Webshop. Einzeln unter Was sich anbinden lässt.
DatenexportVollständiges Backup der Instanz und die Individualentwicklungen als Quellcode. Details unter Was Sie bekommen, wenn Sie gehen.

Angaben geprüft am .

Aufbau

Wo liegen meine Daten?

Ein Bild beantwortet hier mehr als eine Beschreibung: Ihre Leute arbeiten im Browser, das System läuft in einem deutschen Rechenzentrum, und daneben stehen die Dinge, die einen Betrieb absichern.

Aufbau von NMB-ERP: Arbeitsplätze, deutsches Rechenzentrum, angebundene Systeme Schematische Übersicht in drei Bereichen. Links Ihr Betrieb mit den Arbeitsplätzen im Browser und den Druckern im Haus. In der Mitte ein deutsches Rechenzentrum mit ISO-27001-Zertifizierung und BSI-C5-Testat; darin liegt Ihre ERPNext-Instanz, bei Regular als geteilte Bench, bei Dedicated als eigene Umgebung. Unter der Instanz liegen der ERPNext-Standard und Ihre Custom-App nebeneinander, darunter die tägliche Sicherung mit 30 Tagen Aufbewahrung und die durchgehende Überwachung. Rechts die angebundenen Systeme über REST-API und Webhooks sowie DATEV und E-Rechnung. Deutsches Rechenzentrum ISO 27001, BSI-C5-Testat Ihre ERPNext-Instanz Regular: geteilte Bench · Dedicated: eigene Umgebung ERPNext-Standard Ihre Custom-App Sicherung täglich, 30 Tage Überwachung rund um die Uhr Arbeitsplätze im Browser Drucken vor Ort Drucker im Haus REST-API, Webhooks n8n, AD/LDAP, Webshop DATEV und E-Rechnung ein- und ausgehend
Der ERPNext-Standard und Ihre Custom-App liegen nebeneinander, nicht ineinander. Genau deshalb bleibt ein Versionssprung ein Wartungsvorgang. Auf schmalen Bildschirmen lässt sich die Grafik seitlich schieben.
Infrastruktur & Verfügbarkeit

Wie wird mein ERP bei Ihnen betrieben?

Regular oder Dedicated entscheidet, ob Sie sich eine Bench mit anderen Betrieben teilen oder eine eigene Umgebung ohne fremde Mandanten haben, mit einem eigenen Update-Zyklus. Details zu Verfügbarkeit und Reaktionspfaden im Incident-Fall hier im Überblick.

99,9 %

Verfügbarkeit je Instanz im Monatsmittel, ausgenommen angekündigte Wartung. Details gemäß SLA.

4 Stunden

Erstreaktion bei kritischen Störungen, ein Arbeitstag bei hoher Priorität. Mo bis Fr, 9 bis 17 Uhr.

30 Tage

Aufbewahrung der täglichen Sicherungen. Wiederherstellung typisch unter einer Stunde bei Regular, unter zwei Stunden bei Dedicated.

  • ISO 27001 und BSI-C5-Testat. Betrieb in einem deutschen Rechenzentrum, Auditbericht auf Anfrage.
  • Proaktives Monitoring. CPU, Speicher, Netzwerk und Anwendung stehen unter kontinuierlicher Überwachung. Alarme laufen, bevor jemand im Betrieb den Ausfall bemerkt.
  • Geprüfte Sicherungen. Die täglichen Backups laufen automatisch und werden regelmäßig auf Wiederherstellbarkeit getestet.
  • AVV nach Art. 28 DSGVO. Wir verarbeiten Ihre Daten in Ihrem Auftrag, verantwortlich bleiben Sie. Den Auftragsverarbeitungsvertrag liefern wir als fertigen Entwurf mit dem Angebot: Weisungsbindung, technische und organisatorische Maßnahmen, Unterauftragnehmer und Löschung am Vertragsende.
  • Hochverfügbar auf Anfrage. Für Dedicated XL gibt es Premium Plus (hochverfügbar) mit 99,95 %: mehrfach redundanter Cluster in einem deutschen Rechenzentrum, fest zugeordnete statt geteilter Rechenleistung, replizierter Storage. Fällt ein Knoten aus, übernimmt automatisch ein anderer.

Stärkere Zusagen regeln wir vertraglich: Reaktion rund um die Uhr oder ein individuell vereinbartes SLA für größere Setups auf Anfrage.

So entwickeln wir

Wie kommt ein Update zu mir, ohne den Betrieb zu stören?

Unsere Umgebungen entstehen vollständig automatisiert (Infrastruktur als Code) und sind jederzeit reproduzierbar. Updates laufen außerhalb der Geschäftszeiten und werden mit Release-Notes dokumentiert.

  1. Entwickeln

    Jede neue Funktion entsteht in einer getrennten Entwicklungsumgebung und durchläuft Modultests.

  2. Testen mit Ihren Daten

    Vor jedem Go-Live prüfen wir die Änderung in einer Preproduktionsumgebung – identischer Stand wie das Produktivsystem – gegen eine aktuelle Kopie der Kundendaten. Es gelten dieselben Sicherheits- und Datenschutzstandards wie im Betrieb, mit Löschung nach Testabschluss.

  3. Go-Live

    Erst dann geht die Funktion produktiv – außerhalb der Geschäftszeiten, dokumentiert mit Release-Notes.

  4. Snapshot-Fallback

    Ein Snapshot unmittelbar vor dem Update dient als definierter Rücksprungpunkt, falls etwas nicht wie erwartet läuft.

Plattform und Anpassungen

Was liegt unter ERPNext?

In vielen ERP-Projekten wird der Standard so lange umgebaut, bis er zum Betrieb passt. Beim nächsten Versionssprung muss dann jede dieser Änderungen von Hand nachgezogen werden, und genau deshalb bleiben so viele Systeme auf einem alten Stand stehen. Wir bauen nicht in den Standard hinein, sondern daneben – und das geht, weil unter ERPNext ein vollständiges Application Framework liegt.

Frappe ist nicht nur das ERP, sondern der Baukasten, aus dem es besteht

Datenmodelle, Oberflächen, Berechtigungen, Workflows, Schnittstellen, Automatisierung und Auswertungen greifen auf derselben Plattform ineinander. Neue Prozesse entstehen dadurch schneller und einheitlicher als in Architekturen, in denen jede dieser Ebenen ein eigenes Werkzeug erfordert. Wir entwickeln mit demselben Werkzeug, mit dem der Standard selbst gebaut ist.

  • DocType-Architektur. Ein neues Geschäftsobjekt ist sofort ein vollwertiger Teil des Systems: mit Eingabemaske, Rechtevergabe, Schnittstelle und Auswertung, ohne dass diese Teile einzeln gebaut werden müssen.
  • Erst Konfiguration, dann Code. Wo Einstellungen und Low-Code nicht mehr reichen, geht es mit Python und JavaScript nahtlos weiter, bis hin zu einer vollständig eigenen Anwendung auf derselben Plattform.
  • Erweiterungen als eigene Apps. Was Sie brauchen, kommt als eigenes Modul dazu, statt den ERP-Kern dauerhaft zu verändern. Genau das hält das System wartbar und updatefähig.
  • Offen nach außen. REST-API und Webhooks binden weitere Anwendungen an, und was auf derselben Plattform läuft, ist ohnehin schon verbunden. Details unter Was sich anbinden lässt.

Standard, wo Standard sinnvoll ist. Eigenbau dort, wo Ihre Abläufe davon abweichen. Offene Software, Betrieb durch uns selbst und verbreitete Standardtechnologien halten Sie dabei unabhängig von einzelnen Herstellern und geschlossenen Entwicklungsumgebungen.

Was daraus für Ihre Anpassungen folgt

  • Konfiguration zuerst. Kleine Abweichungen von der Norm löst ERPNext über Einstellungen, eigene Felder und eigene Formulare. Dafür braucht es keine Entwicklung, und es bleibt nichts zurück, was gepflegt werden müsste.
  • Alles Weitere als Custom-App. Was darüber hinausgeht, entsteht als eigene App mit eigenem Code, sauber getrennt vom Standard. Sie ist Ihr Zuschnitt und gehört zu Ihrer Instanz.
  • Der Standard bleibt, wie er ist. Weil wir am ERPNext-Standard nichts ändern, lässt er sich unabhängig von Ihren Anpassungen auf eine neue Version heben.
  • Der Versionssprung bleibt Wartung. Statt jede Anpassung nachzuziehen, prüfen wir Ihre App gegen die neue Version, und zwar in der Preproduktionsumgebung gegen eine Kopie Ihrer Daten. Der Ablauf steht unter „Wie kommt ein Update zu mir, ohne den Betrieb zu stören?“.

Das ist der Grund, aus dem Sie einen Zuschnitt auf Ihre eigenen Abläufe bekommen können, und ihn über jedes Update hinweg behalten.

Open-Source-ERP und klassische Lizenzmodelle im Vergleich Wo die typischen Unterschiede liegen, von der Lizenz über die Systemhoheit bis zur Anpassbarkeit. Details ansehen

Die Einordnung bleibt bewusst allgemein. Einführungstiefe, Datenlage und Integrationen unterscheiden sich je Projekt.

Thema NMB-ERP Wettbewerb (typisch)
Zügiger EinstiegMit einer klaren Core-Basis starten und danach schrittweise ausbauen.Einführungstiefe und Projektdauer hängen stark von Modell, Customizing und Partnerstruktur ab.
AutomatisierungWorkflows, Integrationen und optionale KI lassen sich auf derselben Basis mitdenken.Automation wird je nach System über Zusatzmodule oder weitere Plattformen ergänzt.
Schrittweise anpassbarStandardprozesse lassen sich zügig abbilden und gezielt erweitern.Anpassungen laufen oft stärker über Release-Zyklen, Partnerlogik oder Zusatzaufwand.
LizenzmodellOpen-Source-Basis ohne klassische ERP-Lizenzgebühren; Budget fließt primär in Einführung, Anpassung und Betrieb.Lizenz- und Modulmodelle können mit Nutzerzahl, Umfang und Ausbau wachsen.
SystemhoheitDaten und System bleiben in einer offenen Architektur zugänglich.Je nach Plattform steigt die Abhängigkeit von Hersteller, Partner oder Betriebsmodell.
API-firstOffene API erleichtert Integrationen und schrittweisen Ausbau.Integrationen sind je nach Plattformumfang, Freigaben und Lizenzmodell unterschiedlich offen.
Technologie-BasisNachvollziehbare Grundlage für Betrieb, Erweiterung und Teamaufbau.Je nach System sind Spezialwissen und engere Partnerbindung stärker relevant.
Umfang

Was das System kann

Die Grundlage ist ERPNext in voller Ausbaustufe, ergänzt um das, was wir selbst dafür gebaut haben. Die Familien unten umfassen alles, was Sie heute buchen können. Das Angebot wächst mit jedem Modul, das wir für einen Betrieb im Netzwerk entwickeln. Keines der Module kostet eine Gebühr.

  • Immer dabei

    in jeder Instanz

    Zwei Module gehören zu jeder Instanz: der KI-Assistent, mit dem Sie Vorgänge per Chat oder Sprache erledigen, und das Prozessmodell, in dem Sie Ihre Abläufe als Landkarte pflegen und Verbesserungen bewerten. Beide sind ohne Zusatzkosten dabei, die Nutzung ist freiwillig.

  • Kaufmännischer Kern

    11 Module

    Der Kaufmännische Kern trägt das Tagesgeschäft: vom Angebot über den Auftrag bis zur Rechnung, mit Kundenbetreuung, Mahnwesen, Dokumentenablage und elektronischer Unterschrift. E-Mails, Termine und Telefonate hängen am Vorgang, Projekte bündeln Aufgaben und Zeiten, und die Plattform darunter liefert Stammdaten, Rechte und Ihre Belege mit Ihrem Briefkopf.

  • Finanzen und Auswertung

    12 Module

    Buchhaltung, Bankanbindung, Zahlungsabgleich und Lastschrifteinzug führen Sie im selben System wie Ihre Belege, Umsatzsteuervoranmeldung und One-Stop-Shop-Meldung entstehen aus den Buchungen, und Ihr Steuerberater erhält die Daten im DATEV-Format. BWA, Controlling und Dashboards zeigen Ihnen die Zahlen, die aus den gebuchten Belegen ohnehin vorliegen.

  • Vertrieb, Handel und Kanäle

    14 Module

    Sie verkaufen über Shop, Marktplätze und am Tresen aus denselben Artikeldaten und Beständen: mit Anschlüssen an Shopware, Shopify, Amazon, Otto und Mirakl-Marktplätze, dazu Barverkauf, Gutscheine und Kundenportal. Bestellungen kommen als Aufträge herein, auch vom Bestellformular, das Ihr Außendienst beim Kunden fotografiert, Rücksendungen laufen über eine Freigabe, und Vertriebssteuerung und Newsletter arbeiten mit Ihren eigenen Kunden- und Planzahlen.

  • Einkauf und Lager

    7 Module

    Einkauf, Wareneingang und Lager greifen ineinander: der Bedarf entsteht aus Aufträgen und Meldebeständen, die Bestellung geht je Lieferant mit seinen Konditionen hinaus, und an der Rampe nehmen Sie gegen die Bestellung an. Im Lager buchen Sie auf das Fach, kommissionieren am Mobilgerät und sehen in der Bedarfsplanung, ob der Bestand zum Termin reicht. Zolltarifliche Angaben und die Intrastat-Meldung pflegen Sie im Außenhandel, Ware beim Kunden oder vom Lieferanten führen Sie als Konsignationsbestand, und Etiketten drucken Sie nach Ihren eigenen Layouts.

  • Versand

    9 Module

    Aus dem Lieferschein entsteht das Paket mit Etikett und Sendungsnummer, beim Packen zeigt das System den passenden Karton, und den Zustellstatus sehen Sie am Auftrag. Anschlüsse an DHL, DHL Freight, DPD, FedEx, GLS, DB Schenker und UPS nutzen Sie nebeneinander.

  • Fertigung

    4 Module

    Stücklisten und Arbeitspläne pflegen Sie am Artikel, Fertigungsaufträge entstehen aus dem Kundenbedarf, und der Leitstand zeigt die Belegung von Mitarbeitern und Maschinen. Soll- und Ist-Kosten jedes Auftrags sehen Sie nebeneinander, und Prüfungen im Wareneingang, in der Fertigung und bei der Auslieferung halten den Beleg an, bis sie bestanden sind.

  • Handwerk, Bau und Service

    7 Module

    Vom Termin über den unterschriebenen Einsatzbericht bis zur Rechnung nach tatsächlicher Leistung führen Sie jeden Auftrag als einen Vorgang. Je Baustelle planen Sie ein Budget gegen die Ist-Kosten, Wartungsverträge erzeugen ihre Aufträge im vereinbarten Takt, und Checklisten bleiben als Nachweis am Vorgang.

  • Personal und Zeit

    5 Module

    Arbeitszeit, Abwesenheiten und Qualifikationen führen Sie am Mitarbeiter, mit Stempelung am Terminal oder Telefon, Urlaubssalden und Wiedervorlagen vor dem Ablauf von Nachweisen. Die Personalakte ist nur für Berechtigte lesbar, und zu jedem Fahrzeug Ihres Fuhrparks führen Sie Prüftermine und Führerscheinkontrolle.

Alle Module im Einzelnen

Was Ihnen hier fehlt, bauen wir dazu: als Initiativmodul, wenn auch andere im Netzwerk davon profitieren, oder als Custom-App nur für Sie. Wie das technisch funktioniert, steht unter „Was liegt unter ERPNext?“; was es kostet, steht unter Ihr Bedarf steuert unsere Roadmap.

Nachweisbarkeit

Der Betriebsprüfer darf gerne vorbeikommen.

Zwei Themen, bei denen Fehler richtig teuer werden. Wir liefern die technische Grundlage dafür.

GoBD-konforme Prozesse abbildbar

  • Jede Änderung mit Zeitstempel und Verursacher. Belege bleiben unveränderbar, Korrekturen bleiben sichtbar.
  • Audit-Backend (Dedicated-Instanzen). Ergänzt das Protokoll um Hashes und Verkettung, die Integrität und Reihenfolge technisch nachvollziehbar machen. Prüfnachweise auf Wunsch.
  • Externe Anker (Dedicated-Instanzen). Bitcoin-Blockchain und qualifizierter eIDAS-Zeitstempel belegen unabhängig von uns, wann ein Beleg genau so vorlag.
  • Rollenkonzepte. Freigaben sorgen dafür, dass jeder nur sieht und ändert, was zu seiner Aufgabe gehört.
  • DMS als Modul. Ergänzt Volltextsuche, Versionierung, Freigabeworkflows und revisionssichere Ablage.

Datenschutz ohne Drittlandrisiko im Betrieb

  • Betrieb in einem deutschen Rechenzentrum. Es ist nach ISO 27001 zertifiziert und hat ein BSI-C5-Testat, Auditbericht auf Anfrage.
  • Auftragsverarbeitung. Vertrag nach Art. 28 DSGVO direkt mit der Seclution GmbH & Co. KG.
  • Im Betrieb Ihrer Instanz kein US-Anbieter in der Kette. Damit greift auch kein Drittlandrecht wie der CLOUD Act. Für den KI-Assistenten gilt Ihr eigener Vertrag mit einem KI-Anbieter; ob dabei Daten in ein Drittland gehen, hängt von diesem Anbieter ab.
  • Testkopien. Änderungen prüfen wir an einer Kopie Ihres Systems, nie am laufenden Betrieb. Produktiv geht nur, was an Ihren echten Daten funktioniert hat.
  • DSGVO-Filter. Der KI-Assistent ersetzt Namen, Anschriften und Telefonnummern durch Platzhalter, bevor eine Anfrage das Sprachmodell erreicht. Ob Sie ihn nutzen, entscheiden Sie.

Verfahrensdokumentation: Sie schreiben, wir liefern zu

Die GoBD richten sich an Sie als Steuerpflichtigen, nicht an die Software. Eine GoBD-Zertifizierung für Software gibt es nicht, und ohne Ihre Verfahrensdokumentation trägt keine Herstelleraussage. Genau deshalb liefern wir die Bausteine, die dafür aus dem System kommen müssen:

  • Systembeschreibung. Welche Komponenten im Einsatz sind, wie sie zusammenhängen und wo die Daten liegen.
  • Nachweis der Protokollierung. Wie Änderungen festgehalten werden und wie sich ein Beleg zu einem Zeitpunkt belegen lässt.
  • Vorlagen für Ihren Teil. Gerüst für Ablauf-, Betriebs- und Nutzerdokumentation, das Sie mit Ihren Abläufen füllen.
So entsteht unser Produkt

Ihr Bedarf steuert unsere Roadmap

Der Konfigurator zeigt alles, was Sie heute buchen können. Was Ihnen fehlt, bauen wir nach einem klaren Modell, von dem Sie doppelt profitieren.

Roadmap-Funktionen vorziehen

Funktionen aus unserer Produkt-Roadmap ziehen wir auf Kundenwunsch vor, ohne Einmalpreis. Ihr Vorteil als Pilotkunde.

Initiativmodul

Fehlt eine Funktion, die auch andere Betriebe Ihrer Branche brauchen, bauen wir sie als Branchenmodul (Initiativmodul). Ihr Anteil liegt einmalig bei 30 Prozent des Entwicklungswerts, Ihr Inklusivbudget kann verrechnet werden. Den Rest investieren wir ins Portfolio; danach steht das Modul allen ohne Gebühr zur Verfügung.

Anbindung

Was sich anbinden lässt

Die häufigste technische Frage lautet: Läuft das mit unserem vorhandenen System? Diese Wege stehen zur Verfügung.

  • REST-API. Das System ist über seine Programmierschnittstelle ansprechbar, lesend und schreibend. Damit lassen sich eigene Anwendungen und Fachsysteme anbinden.
  • Webhooks. Passiert im ERP etwas, meldet es das aktiv an ein anderes System, statt dass dort im Takt nachgefragt werden muss.
  • n8n. Für Abläufe über Systemgrenzen hinweg. Eine Verbindung entsteht dort als Ablauf, den man ansehen und ändern kann, nicht als Programmierprojekt.
  • AD und LDAP (Dedicated). Anmeldung über Ihr vorhandenes Verzeichnis, statt eine zweite Nutzerverwaltung zu pflegen.
  • Drucken vor Ort (Dedicated). Ausgabe auf Ihren Druckern im Haus, direkt aus dem ERP heraus.
  • DATEV-Export. Vorkonfiguriert, damit Ihre Buchhaltung die Daten in der gewohnten Form bekommt.
  • E-Rechnung. Ein- und ausgehend, im laufenden Betrieb und nicht als Zusatzprojekt.
  • Webshop. Ihr Shop wird angebunden, statt dass Bestellungen von Hand ins ERP übertragen werden.
  • Zeiterfassung mit eigener Hardware. Für Terminals im Haus haben wir die Geräte auf Microcontroller-Basis selbst entwickelt, angebunden über NMB-TIME.

Ist Ihr System nicht dabei, sagen Sie uns, worum es geht. Über REST-API und Webhooks lässt sich in aller Regel ein Weg bauen.

Ihre Daten

Was Sie bekommen, wenn Sie gehen

Die Startseite verspricht, dass Ihre Daten Ihnen gehören. Hier steht, was das im Ernstfall konkret bedeutet, damit Sie es vor der Unterschrift prüfen können statt danach.

  • Vollständiges Backup. Sie bekommen ein komplettes Frappe-Backup Ihrer Instanz: die Datenbank und die abgelegten Dateien, also auch die Dokumente, die an Ihren Vorgängen hängen.
  • Individualentwicklungen als Quellcode. Was wir speziell für Sie gebaut haben, geben wir als Quellcode heraus, nicht als fertiges Paket ohne Innenleben.
  • Umzug statt Neuaufbau. Mit diesem Stand lässt sich Ihre Instanz zu einem anderen ERPNext-Dienstleister oder auf eigene Hardware übernehmen. Es ist derselbe offene Softwarestand, auf dem sie bei uns läuft.
  • Das Nutzungsrecht liegt bei Ihnen. An dem, was für Sie entstanden ist, ändert ein Anbieterwechsel nichts.

Der Ausstieg ist damit ein Umzug und kein Neuanfang.

Wie wir arbeiten

So finden wir die passende Stufe für Sie

Die Stufen orientieren sich an der Nutzerzahl, entscheidend ist aber die tatsächliche Last – Aufträge, Artikel und Vorgänge pro Tag, aktive Module. Nicht die Nutzerzahl allein zählt: Ein kleiner Betrieb mit hohem Auftrags- oder Datenvolumen kann mehr Last erzeugen als ein großes Team mit wenig Bewegung. Deshalb schauen wir auf die realen Zahlen, nicht auf eine Pauschale.

  1. Start mit Reserve

    Beim Start richten wir Ihre Instanz mit etwas Reserve ein, statt sie von Anfang an knapp zu bemessen.

  2. Reale Auslastung beobachten

    In den ersten Wochen beobachten wir die tatsächliche Auslastung und stimmen die Instanz auf Ihren Bedarf ab.

  3. Anpassung mit Ihren Zahlen

    Wächst Ihr Betrieb und die Last dauerhaft, sprechen wir Sie an und zeigen anhand Ihrer eigenen Auslastung, warum die nächste Stufe sinnvoll ist – erst dann stellen wir um. Bei dauerhafter Unterauslastung bieten wir aktiv eine kleinere Stufe an.

  4. Faire Abrechnung

    Nutzer, die dazukommen, heben die Service-Flat sofort anteilig; weniger Nutzer gelten ab dem nächsten 1. Januar.

Sie bekommen immer die Leistung, die Sie wirklich brauchen, und nur diese wird berechnet.

Die NMB-Familie

Sinnvolle Erweiterungen aus der NMB-Familie

Ihr NMB-ERP steht nicht allein. Diese Produkte sind direkt angebunden und erweitern Ihre ERP-Instanz um spezifische Funktionen.

KI-Automation mit DSGVO-Filter. Nutzen Sie aktuelle Sprachmodelle in Ihrem ERP, ohne personenbezogene Daten an Drittländer weiterzugeben.

Mehr zu NMB-KI →

Technische Nachweis- und Integritätsschicht als Baustein für GoBD-Anforderungen. In Dedicated-Instanzen von NMB-ERP integriert, eigenständig erweiterbar für weitere Prozesse.

Mehr zu NMB-REVISION →

Prozessautomation über Systemgrenzen hinweg. Verbindet Ihr ERP mit Mail, Cloud, Webshops oder internen Tools über stabile Schnittstellen.

Mehr zu NMB-FLOW →

Vergleich

Wie sich NMB-ERP zu Frappe Cloud verhält

Frappe Cloud ist das Hosting-Angebot des ERPNext-Herstellers direkt. Die folgenden Punkte erklären, wo NMB-ERP für deutsche Mittelständler einen anderen Fokus setzt.

Merkmal NMB-ERP Frappe Cloud Für Sie
DatenverarbeiterSeclution GmbH & Co. KG (DE)Frappe Technologies Pvt. Ltd. (IN)1kein Drittlandtransfer im Betrieb
ServerstandortDeutsches Rechenzentrumwählbar, u. a. Frankfurt; Offsite-Backups laut Frappe in Indien1nachvollziehbarer Betrieb
Auftragsverarbeitung (Art. 28 DSGVO)Direktvertrag mit DE-GesellschaftSCCs laut Frappe-DPA, dazu Transfer Impact Assessment2weniger Papierkram
Support-SpracheDeutsch, direkter Ansprechpartner + TicketsystemTicketsystem (support.frappe.io), Angebot und Dokumentation auf Englisch3direkte Kommunikation
DATEV-Exportinklusive, vorkonfiguriertDrittanbieter-App aus dem Marketplace, separat zu installieren4keine Integrationsarbeit
Unveränderbare Belegkette (GoBD-Baustein)in Dedicated-Instanzen über NMB-REVISIONImmutable Ledger als ERPNext-Einstellung; externe Verankerung nicht im Standardumfangtechnische Basis für Ihre Compliance
ArbZG-Hinweise in Zeiterfassungintegriert über NMB-TIMEnicht im Standardumfangreduziert Compliance-Risiko
KI-Integration mit DSGVO-Filterinklusive, Nutzung freiwillignicht im StandardumfangTop-Modelle DSGVO-konform nutzbar
PreisstrukturPremium-Hosting je Stufe und Service-Flat in EUR, keine Modulgebührcompute-basiert, in USD oder INR5planbar ohne Wechselkurs-Risiko

Vergleichswerte zu Frappe Cloud auf Basis öffentlicher Angaben von Frappe Technologies, abgerufen am 13.10.2026. Aktuelle Preise und Funktionsumfang bei Frappe Cloud können abweichen.

  1. Frappe Cloud, Privacy Policy, Abschn. 8 (frappe.io/cloud/privacy)
  2. Frappe, Data Processing Addendum, Ziff. 7.2; EDSA, Empfehlungen 01/2020
  3. frappe.io/cloud/customer-support
  4. Frappe Cloud Marketplace, „DATEV Integration“ (ALYF GmbH)
  5. frappe.io/cloud/pricing

Detaillierter Vergleich und Migrationspfad

Wechsel von Frappe Cloud

Migration nach Analyse und Angebot

Kommen Sie von Frappe Cloud oder einer anderen ERPNext-Instanz? Wir prüfen Ihre Ausgangslage, legen einen Migrationspfad fest und setzen ihn um, auf Grundlage eines Angebots, das Sie nach der Analyse erhalten. Die Übernahme von Kunden, Lieferanten und Artikeln gibt es außerdem als eigene Leistung zur Stammdaten-Pauschale Ihrer Stufe.

Migrationspfad und Details

Go-Live

Wie aus dem Testlauf der Echtbetrieb wird

Was zwischen der letzten Testmigration und dem laufenden Betrieb passiert.

  • Testmigration mit echten Daten.
  • Gemeinsame Abnahme.
  • Go-Live außerhalb der Saisonspitzen.
  • Vier Wochen Hypercare direkt im Anschluss. In dieser Zeit werden Ihre Meldungen vorrangig bearbeitet.
Fragen und Antworten

Was uns technisch am häufigsten gefragt wird

Wo genau liegen unsere Daten?

In einem deutschen Rechenzentrum, das nach ISO 27001 zertifiziert ist und ein BSI-C5-Testat hat; den Auditbericht legen wir auf Anfrage vor. Vertragspartner ist eine deutsche Gesellschaft, der Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO liegt dem Angebot als fertiger Entwurf bei. Details stehen unter „Wie wird mein ERP bei Ihnen betrieben?“.

Wann brauche ich Dedicated?

Eine eigene Instanz (Dedicated) brauchen Sie, unabhängig von der Last, bei eigener Entwicklung nur für Ihren Betrieb (ein Branchenmodul ist kein Grund), Netzkopplung ins Firmennetz, eigenem Update-Zeitpunkt oder einer privaten Instanz, die nur über einen gesicherten Tunnel erreichbar ist. Netzwerk-nahe Integrationen wie VPN ins Firmennetz, automatisches Drucken vor Ort, Zugriff auf Fileserver oder Produktionssysteme und Active Directory/LDAP lassen sich nur auf einem eigenen Server sauber umsetzen.

Was passiert, wenn der Betrieb steht?

Bei kritischen Störungen reagieren wir innerhalb von vier Stunden, bei hoher Priorität innerhalb eines Arbeitstags, jeweils Mo bis Fr zwischen 9 und 17 Uhr. Reaktion rund um die Uhr vereinbaren wir auf Anfrage gesondert. Vor jedem Update liegt ein Snapshot als Rücksprungpunkt bereit, siehe „Wie kommt ein Update zu mir, ohne den Betrieb zu stören?“.

Überstehen unsere Anpassungen die Updates?

Ja. Kleine Abweichungen löst die Konfiguration, alles Weitere bauen wir als eigene App neben den Standard statt in ihn hinein. Ihre Anpassungen bleiben bei jedem Update erhalten. Eine Entwicklung nur für Ihren Betrieb läuft auf einer eigenen Instanz. Den Aufwand dafür deckt Ihr Inklusivbudget; geht er einmal darüber hinaus, erhalten Sie vorab ein Festpreisangebot. Wie das technisch aussieht, steht unter „Was liegt unter ERPNext?“.

Wie kommen wir wieder heraus?

Sie bekommen ein vollständiges Backup Ihrer Instanz und die Individualentwicklungen als Quellcode. Damit lässt sich die Instanz umziehen, statt neu aufgebaut zu werden. Der Umfang steht unter Was Sie bekommen, wenn Sie gehen. Wechseln Sie später zu einem anderen Dienstleister, können Sie unsere Module weiter nutzen – dann zu einem Modulpreis nach der aktuellen Preisliste.

Demo und Kontakt

Erst sehen, dann entscheiden

Sie wollen unsere Komfortfunktionen direkt erleben? Wir richten für interessierte Unternehmen eine persönliche Demo-Instanz ein und begleiten Sie durch die wichtigsten Funktionen – mit Ihren Fragen, Ihren Abläufen, Ihrem Tempo.

Hilfreich ist vorab alles, was bei Ihnen besonders ist: vorhandene Systeme, die angebunden werden sollen, Abläufe, die nicht nach Lehrbuch laufen, und der gewünschte Start.

Schriftlich an kai@nmb-it.de, Antwort innerhalb eines Werktags. Telefonisch Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr.